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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltiger leben & verpackungsfrei ...

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Müll verringern, Ressourcen schonen.

Nachhaltige Lebensweise ...

Eine nachhaltige Lebensweise ist schwer? 
Nicht unbedingt.


Wir, Heidi & Torsten, haben für uns festgestellt, dass wir in einer sehr sensiblen Welt leben.
Alles ist miteinander verbunden. Jede Änderung hat Auswirkungen auf zahlreiche andere (Umwelt)faktoren.
Doch wir Menschen verändern und beeinflussen unsere Umgebung enorm. 


Tipps und Infos, wie wir die Umsetzung angehen können

  • Nutzt Ökostrom.  
    Achtet darauf, dass der Anbieter (z. B. greenpeace, EWS, Lichtblick oder Naturstrom AG) ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien verkauft.
    Nebenbei: Beim Umstieg auf Naturstrom AG bekommt ihr bei uns einen Einkaufsgutschein über 40,-€.
  • Verwendet langlebige LED-Lampen.
  • Schaltet elektrische Geräte richtig ab oder nutzt abschaltbare Steckerleisten.
  • Entscheidet Euch für eine Bank, die nicht in Atomkraft, Kohle und Rüstung investiert.
    Zu allererst empfehlen wir die GLS. Auch die lokale Sparkasse ist eine gute Alternative. Diese
    unterstützt Kultur, Sport, Vereine und Veranstaltungen. Ganz nebenbei kommen die
    Gewinne der Kommune zugute.
  • Überlegt bei jedem Einkauf: „Brauchen wir das wirklich?“.
    Weniger oder kein Konsum ist nachhaltiger.
  • Wenn möglich, kauft Produkte aus zweiter Hand.
  • Bevorzugt qualitativ hochwertige Produkte (z. B. Kleidung und Elektrogeräte). 
    Sie halten meist länger oder können repariert werden. 
    Es gibt einen schönen Spruch dazu: "Ich habe zu wenig Geld um billig einzukaufen." 
  • Achtet beim Einkauf auf umweltverträgliche Materialien wie z. B. Holz, Metall oder Papier.
  • Auch beim Kauf neuer Kleidung finden wir Hanf, Leinen, Wolle und Biobaumwolle besser.
  • Kauft selten im Internet! So reduziert Ihr Verpackung und könnt eine lebenswertere Stadt
    erhalten, indem Ihr die lokalen Einzelhändler stärkt.
  • Unterstützt Unverpackt-Läden.
    Die angebotenen Produkte kommen ohne End-Verpackung aus.
  • Bringt eigene Behälter für Obst, Gemüse, Backwaren, Wurst und Käse mit*. Nutzt für Einkäufe Tragetaschen, Körbe oder Kartons.
    *Dafür gibt es bei uns einen Rabatt von *0,10€ bei einem Feinkostbecher; 0,05€  bei einem Brotbeutel
  • Verwendet unverpackte Seife, denn die ist besser als die Flüssige aus der Plastikflasche.
    Zum Haare waschen nehmt z. B. Lavaerde oder festes Shampoo.
  • Bevorzugt Lebensmittel aus biologischem Anbau.
    Dabei werden weniger Umweltgifte verwendet. Die Artenvielfalt auf den Äckern und Weiden wird erhöht. Durch Humusaufbau im Boden wird CO2 gespeichert und dem Klimawandel entgegengewirkt.
    Die Tiere werden 
    artgerechter gehalten.
  • Esst vegane oder vegetarische Lebensmittel.
  • Wenn Ihr einen Kaffee oder Tee to go braucht, nutzt eigene Kaffeebecher oder kauft Mehrwegbecher.
    Wir bieten ausschließlich Pfandbecher an.
  • Benutzt wiederverwendbares Besteck und Stoffservierten für Partys und Picknicks.
  • Trennt Müll.
    Wertvolle Rohstoffe wie Aluminium oder Glas können wiederverwendet werden.
    Bringt alte Elektrogeräte zum Wertstoffhof.
  • Ein Aufkleber am Briefkasten, dass auf Zeitungen und Reklame aller Art verzichtet wird, spart Papier.
  • Nutzt Zeitungpapier als Verpackung, Heizmaterial o.ä..
  • Überlegt genau, ob Ihr eine Seite am Computer ausdruckt.
  • Mäht den Rasen nicht so oft. Weniger ist manchmal mehr.
    Daraus kann eine Wiese mit verschiedenen blühenden Blumen entstehen, die unterschiedliche Insekten anlockt und die Biodiversität fördert.
  • Bringt Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Insekten an.
  • Verwendet keine Chemie im Garten, weder Herbizide, Fungizide, Pestizide oder Kunstdünger.
    Besser sind Kompost oder Mist. Kauft Blumenerde ohne Torf.
  • Da die meiste Grillkohle von Hölzern aus Regenwäldern stammt, nehmt lieber Kohle von
    heimischen Hölzern oder andere Alternativen wie z. B. Reste vom Weintrester.
  • Seid sparsam beim Heizen.
    Schon ein Grad weniger spart über 10% Heizkosten.
  • Nutzt einen Gasherd, denn dieser kann die gespeicherte Energie effektiv umsetzen.
    Er heizt nicht so lange nach. Außerdem macht das Kochen viel mehr Spaß, weil man die Wärme besser dosieren kann.
  • Verzichtet auf einen Wäschetrockner!
    Der benötigt unnötig viel Strom.
  • Da Duschen deutlich weniger Wasser und Energie als ein Bad in der Badewanne verbraucht, bitte duschen.
  • Wir nutzen ein Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmittel und ein Elektro-Auto.
    Auch das Bilden von Fahrgemeinschaften finden wir super.

 

Wir freuen uns, wenn der eine oder andere Punkt hilfreich für Euch ist

Heidi & Torsten


Sich bewusst zu sein über sein eigenes Tun, das notwendige Maß an Selbstreflektion aufzubringen, um zu verstehen, dass alle Handlungen auch Folgen haben und eine daraus -dem Verständnis von lebensachtender & empathischer Sicht- resultierende Verhaltensweise, sind Richtlinie(n) für uns.
Der Versuch Oberflächlichkeiten im Denken zu minimieren und das in uns vorhandenen geistigen Potential auszuschöpfen, im Einklang mit einer nachhaltigen Natur, ja sogar Welt, bestimmt maßgeblich unser beider Sein.

Ohne Verpackungen leben ...

Ohne Verpackungen leben. Geht das?
Noch vor 100 Jahren gab es fast alle Produkte und Lebensmittel unverpackt.
Das Sauerkraut war lose, das Bier wurde frisch abgefüllt, Heringe und Butter wurden aus dem Fass abgepackt.
Das können wir uns heute kaum noch vorstellen.


Mit der Erfindung von Plastik im Jahr 1907 wurden Verpackungen leichter, günstiger herzustellen,
und mit unterschiedlichen Eigenschaften ausgestattet. Die Lebensmittel sind dadurch länger haltbar,
werden beim Transport geschützt und können bequem nach Hause getragen werden.


Doch was auf den ersten Blick sehr vorteilhaft erscheint, entpuppt sich als tickende Zeitbombe:
Plastik wird in der Natur nicht abgebaut. Es gibt keinen Organismus, der Plastik als Nahrung verdauen
oder zersetzen kann. So sind Kunststoffe allgegenwärtig: In riesigen Müllstrudeln so groß wie
Deutschland kommen sie in den Ozeanen vor. Dort werden sie langsam zermahlen und schweben als
Mikroplastik im Meer. Tiere nehmen diese Partikel auf, können sie nicht verdauen und verhungern
mit gefüllten Mägen. Durch Wind verteilen sich diese Partikel auf der ganzen Welt. Selbst auf dem
höchsten Berg der Erde oder im Polarmeer konnte Mikroplastik nachgewiesen werden. Wir Menschen nehmen durch unsere Lebensmittel, Getränke und unser Trinkwasser wöchentlich so viel Plastik zu uns wie in einer Kredit-Karte steckt.
Plastik befindet sich überall in unserem Lebensalltag: Spielzeug, elektrische Geräte, Laminat,
Teppiche, Polsterstoff, Dämmmaterial, Haushaltsgeräte, Schuhe, Kleidung, als Peeling in Cremes, als
Schleifkörper in der Zahncreme, als Beschichtungen auf Oberflächen. Die Liste könnte endlos
fortgesetzt werden.


Doch können wir ohne Verpackungen auskommen? Eher nein, denn vieles wäre ohne diese nicht
möglich. Kein Supermarkt könnte alle Produkte lose anbieten, zumal sie auch verpackt transportiert
werden. Viele Geräte wären ohne Kunststoff unvorstellbar.


So kann das Problem „(Plastik-)Müll“ angegangen werden:
1.
Vermeiden, wo es nur geht
2.
Wiederverwenden
3. Verringern, um die Ressourcen zu schonen
4.
Recyceln = Produkte bevorzugen, die recyclingfähig sind (z.B. keine Verbundstoffe)

1. Vermeidet Abfall, vor allem Plastik!
eigene Beutel für Backwaren, Obst und Gemüse mitbringen (Bonus bei uns für einen
mitgebrachten Brotbeutel: 0,05€)
Wurst und Käse an der Frischetheke in mitgebrachte Gefäße verpacken lassen
eigene Behälter für Feinkost mitbringen (von uns gibt es 0,10€ Bonus)
Unterstützt Unverpackt-Läden! Auch wir haben eine Station eingerichtet.
Obst und Gemüse lose auf Wochenmärkten, Bauernhöfen oder natürlich bei uns einkaufen
für Mittagessen eigene Behälter benutzen
Einkaufstüten und -Beutel mitbringen (z.B. Papiertüten von Verpackungen)
Wasser aus der Leitung trinken, ggf. mit Wasserfiltern die Qualität verbessern
nur Pflegeprodukte ohne Mikroplastik kaufen, z. B. zertifizierte Naturkosmetik
Bodylotions und andere Kosmetik im Glas kaufen (wir bieten sogar Kosmetik im Pfandsystem
an)
Pflegeprodukte selbst herstellen
vor dem Kauf überprüfen, ob das Produkt wirklich benötigt wird
keine to-go-Kaffeebecher kaufen (jährlich werden in Deutschland 2,8 Milliarden Becher
weggeworfen)! Wir bieten Kaffee in Pfandbechern an.


2. Mehrweg statt Einweg
Milch, Joghurt und Sahne im Pfandglas kaufen
Wasser und andere Getränke in Pfand(glas)flaschen kaufen
auch Kosmetik, Honig und Wein gibt es im Mehrweg-System
selbst Eierpackungen und Spielberger-Papiertüten bekommt ihr bei uns mit Pfand


3. Müll verringern, um Ressourcen zu schonen
Produkte meiden, die zwei- oder dreimal eingepackt sind
kleinere Produktmengen sind meist aufwendiger verpackt, daher größere Packungen kaufen
und zu Hause lagern (wenn das Produkt viel verbraucht wird)
nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird


4. Produkte bevorzugen, die recyclingfähig sind
Glasflaschen und Blechdosen sind besser als Plastikbehälter
(recycelte) Papierbeutel statt Plastiktüten verwenden
Kosmetik im Pappkarton ist umweltschonender
einige Plastikverpackungen sind aus einem Kunststoff, diese dann bevorzugen (Verbundstoffe
lassen sich nur sehr schwer recyceln)


Fazit: Auf Verpackungen werden wir auch in Zukunft nicht verzichten können. Doch wir
können bewusst unseren ökologischen Fußabdruck verringern, indem wir genauer hinsehen.
Nachhaltig leben heißt, bewusst zu handeln. Unsere Gesundheit profitiert von der Lebensumstellung
und oft auch unser Konto. Denn fortan kauft man nur noch so viel, wie man auch wirklich braucht.

Packen wir es gemeinsam an! Viele Tropfen werden erst zu einem Bach, dann zu einem Fluss und
schließlich zu einem gewaltigen Strom.